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An(ge)dacht

Neuer Wind und weiter Blick. Pfingsten weht auf uns herab.
Bildrechte: Lotz / GEP

Vor nicht allzu langer Zeit standen wir noch mitten im Leben, hatten zu tun, planten und organisierten, ein Termin folgte dem nächsten. Doch die Corona-Krise hat die Welt ausgebremst und viele von uns mussten ein paar Gänge herunterschalten. Langfristige Pläne sind nicht möglich. Wir können nur von Tag zu Tag leben, allenfalls für ein bis zwei Wochen planen. Immer unter dem Vorbehalt, dass die Situation sich wieder ändern kann und wir unser Verhalten erneut anpassen müssen.

Gottesdienste

Seit 10. Mai feiern wir in der Thomaskirche wieder Gottesdienste, wenn auch unter besonderen Bedingungen. Der Kirchenvorstand hat dafür ein Schutzkonzept beschlossen. Wichtig ist, dass die Teilnehmenden im Gottesdienstraum einen Abstand von zwei Metern einhalten und alle eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auf das Singen im Gottesdienst und auf die Feier des Abendmahls wird vorerst verzichtet.

Vesperkirche

Vesperkirche 2020
Bildrechte: Dr. W. Kümper
"Kommt, denn es ist alles bereit!"

Trotz der bereits in Deutschland vereinzelt aufgetretenen Corona-Virus-Erkrankungsfälle konnten wir nach Absprache mit dem Würzburger Gesundheitsamt unsere geplante Vesperkirche am 8. März mit einem Festgottesdienst eröffnen, bei dem Regionalbischöfin Gisela Bornowski die Predigt hielt und der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt unter den zahlreichen Gottesdienstbesuchern war.

Neues von den Philippinen

Wenn ich erst heute von den Philippinen berichten kann, so ist auch das der weltweiten Corona-Krise geschuldet, weil wir lange keine Verbindung zu unserer Partnergemeinde hatten. Nun kamen schöne Bilder von den Weihnachtsgottesdiensten und ein langer Brief unseres Partners Reverend Rady Pelobello, der uns ja im November noch persönlich besucht hatte.

Er schreibt:

Bei Gott sind wir gut aufgehoben


Du allein 
kennst das 
Herz aller 
Menschen
kinder. (

1. Könige 8,39)
Bildrechte: Lehmann / GEP
Gedanken zum Monatsspruch Juni 2020

"Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten." Ende des 18. Jahrhunderts ist dieses bekannte deutsche Volkslied entstanden und hat seine Aktualität bis heute nicht verloren. Studenten sangen es nach den Karlsbader Beschlüssen im Jahr 1819. Sophie Scholl spielte das Lied 1942 ihrem inhaftierten Vater vor der Gefängnismauer auf der Blockflöte vor. Heute benutzt ein bekannter deutscher Internetdienstleister das Lied in seiner Fernsehwerbung.

Information zu ausgefallenen Kollekten

Die Corona-Krise hat unser Gottesdienstleben in den letzten Wochen schwer beeinträchtigt. So sind durch entfallene Gottesdienste auch landeskirchliche Kollekten ausgefallen. Von verschiedener Seite kam nun der Wunsch nach einer Möglichkeit auf, mit welcher die betroffenen Kollektenempfänger und ihre Arbeitsbereiche auch nachträglich noch unterstützt werden können. Darum haben wir eine Möglichkeit geschaffen, dass Sie Ihre Kollekte nachträglich und per Banküberweisung über ein zentrales Konto direkt selbst einlegen können.