Vesperkirche

Vesperkirche 2020
Bildrechte: Dr. W. Kümper
"Kommt, denn es ist alles bereit!"

Trotz der bereits in Deutschland vereinzelt aufgetretenen Corona-Virus-Erkrankungsfälle konnten wir nach Absprache mit dem Würzburger Gesundheitsamt unsere geplante Vesperkirche am 8. März mit einem Festgottesdienst eröffnen, bei dem Regionalbischöfin Gisela Bornowski die Predigt hielt und der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt unter den zahlreichen Gottesdienstbesuchern war.

Auch dieses Mal hatten wir ein hochmotiviertes, großes Team von Ehrenamtlichen - unter ihnen zahlreiche Schüler und Studenten –, das für eine einladende und harmonische Atmosphäre in der Thomaskirche sorgte. Die Zahl der am Essen Teilnehmenden war anfangs durch die verunsichernde, tägliche Berichterstattung über eine Zunahme von Erkrankungsfällen in Würzburg geringer, aber diejenigen, die kamen, waren dankbar für unseren Dienst.

Nach einer Woche haben wir aber dann doch entschieden aufzuhören, um nicht möglicherweise eine unnötige Verbreitungsquelle für das Virus zu sein. Noch an den beiden letzten Tagen konnten wir erfreulicherweise so viele Besucher begrüßen, dass die Essensausgabe an ihre Grenze stieß. Das war für uns als Veranstalter trotz des vorzeitigen Abbruchs ein deutliches Zeichen, wie beliebt und wichtig das Angebot einer Vesperkirche in Würzburg ist.

W.K.

Vesperkirche 2020
Bildrechte: Dr. W. Kümper
Gedanken eines Neuen im Team der Vesperkirche

Einige Worte aus der Heinzelmann-Perspektive an das Leitungsteam der Vesperkirche: Zunächst von meiner Frau und mir einen herzlichen Dank für die unkomplizierte und entgegenkommende Art der Aufnahme in der Gruppe, im Team. Die Zusammenarbeit war problemlos und hat Spaß gemacht. Ein großes Lob und alle Anerkennung an die Gesamtleitung und an die Verantwortlichen der einzelnen Aufgabenbereiche wie Küche, Kaffeebar, Essenausgabe, Reinigung, Geschirrrücknahme, Service für die Vorbereitung, Durchführung und die noch ausstehende Nachbereitung der Veranstaltung.

Organisation und Ablauf waren effektiv und gut vorgeplant. Mir ist sehr wohl bewusst welche weitergehenden Gedanken, eventuelle Zweifel, aber auch Freude euch über die Zeit begleitet haben. Ein jeder versucht sein Bestes zu geben. Aber für diejenigen, die „in charge“ stehen, ist die Belastung dahingehend, dass alles klappt und reibungslos abläuft, nochmals erheblich höher als bei uns in der Heinzelmann-Ebene.

Zu guter Letzt gilt mein Dank auch allen Mithelfern. Es war eine gute, harmonische Zusammenarbeit. Ob bei der Essenausgabe oder Geschirrrückgabe fühlte man sich als Servicekraft immer willkommen und eingeladen. Deshalb hat man sich auch beeilt, immer wieder schnell zurückzukommen.

G. Rolfs