Gottesdienst mit Beichte

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21. Februar 2021 - Invokavit

Mit dem Sonntag Invokavit beginnt die Fasten-/Passionszeit, die Zeit der Vorbereitung auf Ostern. Den Gottesdienst am Sonntag, 21. Februar feiern wir mit Beichte. Als Christenmenschen dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott Gewesenes aufhebt und Kommendes zu einem neuen, guten Anfang macht.

Beichte hat etwas zu tun mit Umdenken und Umkehren. Als Menschen sind wir nicht vollkommen, wir machen immer wieder etwas falsch, tun Böses oder unterlassen Gutes. Jesus fordert uns zu wirklicher Gottes- und Nächstenliebe auf, zu einem immer neuen Anfang im Tun des Guten.

Umdenken und Umkehren, oder anders ausgedrückt: Versöhnung und Buße sind nicht etwas Düsteres oder Peinliches, sondern im Neuen Testament immer ein Ereignis, das Freude schafft, ja sogar mit einem Fest gefeiert wird. Unter die vielleicht traurige und bedrückende Vergangenheit eines Menschen wird ein radikaler Schlussstrich gezogen und ihm in der Versöhnung die Chance eines neuen Anfangs geschenkt.

Die biblische und kirchliche Tradition kennt viele Formen der Versöhnung. Eine Form der Versöhnung ist die Beichte. In der Beichte bitten wir Gott um die Vergebung unserer Sünden; empfangen seinen Freispruch und erfahren darin Entlastung für unser Gewissen.

Wenn wir zur Beichte gehen, legen wir alles in Gottes Hand. Wir hören seine freundliche Stimme und wissen: Wir sind eingeladen, wir werden schon erwartet.